AKUPUNKTUR UND MOXIBUSTION

Akupunktur, die im Westen bekannteste Methode der Chinesischen Medizin, basiert auf den ältesten Schriften aus dem ersten Jahrtausend vor Christus. Heute behandeln Ärzte weltweit ihre Patienten mit Akupunktur.

In der Akupunktur beeinflussen die Medizinerinnen und Ärzte die Lebensenergie Qi (sprich: "tschii”) mit Nadeln. Dieses Qi fliesst in Leitbahnen, den sogenannten Meridianen. Durch die Nadeln beheben die Therapeuten Blockaden im Körper, regen die Heilung an und stärken die Selbstheilungskräfte.

 

Die Akupunktur ist daher insbesondere bei Schmerzen, neurologischen Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, Verdauungsbeschwerden, Lungenerkrankungen, Herzbeschwerden, Erschöpfungen, psychoemotionalen Erkankungen, psychosomatischen Symptomen und Schlafstörungen.

Moxibustion (kurz Moxa) ist die Wärmetherapie der Chinesischen Medizin. Durch das verbrennen von Moxawolle (hergestellt aus getrockneten Beifussblättern) werden die Akupunkturpunkte gewärmt und der Energiefluss angeregt. 

In der Diagnose der Chinesischen Medizin unterscheiden die Therapeut*innen zwischen Erkrankungen mit Kälte- und Wärme-Charakter. Das Moxakraut verwenden sie insbesondere bei Kälteerkrankungen wie beispielsweise bei Rheuma, Schmerzen, Erkältungen, schwacher Verdauung, Bauchschmerzen, Menstruationsproblemen und allgemeinen Kälteempfindungen.